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Letzte Aktualisierung: 22.12.2022

Reichweite

Was ist mit Reichweite bei Elektroautos gemeint?

Die Reichweite von Elektroautos gibt an, wie viele Kilometer Strecke du mit einer Akku-Ladung zurücklegen kannst. 

Die Angaben der Hersteller sind dabei, wie auch bei den Verbrauchsangaben der Autos mit Verbrennermotoren, mit Vorsicht zu genießen, denn auch hier handelt es sich um Angaben unter Idealbedingungen (WLTP). 

Wetterbedingungen, erhöhtes Gewicht durch Zuladung sowie deine Fahrweise sind nur 3 Faktoren, die die Reichweite deines E-Autos beeinflussen. Wie beim Verbrenner gilt hier auch: Je schneller du fährst, desto mehr Energie wird verbraucht und dein Akku muss früher wieder geladen werden. 

Wie hoch ist die Reichweite von Elektroautos?

In den letzten Jahren hat sich in puncto Reichweite so einiges getan. Im Durchschnitt haben sich die Reichweiten der Elektroauto-Modelle in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppelt. Die Akku-Technologien werden immer weiterentwickelt, sodass die Reichweiten in naher Zukunft noch höher ausfallen dürften als bisher. 

Einige Elektroautos im Luxussegment sollen laut Herstellerangaben bereits über 600 bis sogar 1000 km Reichweite mit einer Akkuladung haben. Auch obere Mittelklasse-Modelle, wie der VW ID.3 Pro oder das Tesla Model 3 sind mit ca. 550 km angegeben. Doch auch Kleinwagen, wie der Renault Zoe oder der Opel Corsa-e schaffen mittlerweile 300-400 km laut Herstellerangaben (WLTP-Reichweite) mit einer Akkuladung.

Natürlich sollte man, wie bereits erwähnt, die Herstellerangaben nicht komplett für bare Münze nehmen. Tests haben gezeigt, dass die realen Reichweiten ca. 84 % der WLTP-Reichweite ausmachen. Dennoch zeigt sich: Für die meisten Auto-Fahrer:innen reichen die Reichweiten von Elektroautos im Alltag aus.

Elektroautos mit der größten Reichweite - Modelle 2022

Wie bereits angedeutet, haben meist höherpreisige Elektroautos bei der Reichweite die Nase vorn. Folgende Modelle sind in 2022 unter den Autos mit der höchsten Reichweite gewesen:

Mercedes EQS

In der Ausführung “EQS 450” schafft der Mercedes eine Reichweite von 766 Kilometern mit einer Batterieladung und ist somit das Elektroauto 2022 mit der höchsten Reichweite.


Auch die anderen Merkmale machen den Mercedes EQS 450 zu einem Top-Modell: Mit 523 PS schafft es der EQS von 0 auf 100 km/h in nur 4,3 Sekunden. Der Verbrauch ist mit 21,8 kWh/100 km angegeben, was etwas höher als der Durchschnitt ist. Mit einer UVP von 155.000 Euro ist der Mercedes EQS kein Schnäppchen.


Die Ladeleistung ist mit bis zu 200 kW an Schnellladestationen (DC) angegeben - so soll der Mercedes EQS in 15 Minuten 300 WLTP-Kilometer aufladen können. In 31 min. soll das Auto so auf 80 % Akkuladung kommen.

In der SUV-Ausführung des Mercedes EQS können Fahrer:innen 664 Kilometer zurückliegen - dies liegt am hohen Gewicht des SUVs. Trotzdem ist das Auto damit auch absolut langstreckentauglich.

Gut zu wissen: Die Ladezeiten gelten meist bis zu einem Akkustand von 80%. Warum? Ab 80% nimmt die Ladeleistung der Batterien deutlich ab, sodass für die restlichen 20% in etwa so viel Zeit wie für die ersten 80% eingerechnet werden sollte.

Tesla Model S Long Range

Das Tesla Model S Long Range hat die Spitze eigentlich nur knapp verfehlt. Doch auch mit ungefähr 652 Kilometern Reichweite ist das Auto definitiv reisetauglich.

Auch in puncto Leistung muss sich der Tesla nicht verstecken: Mit 670 PS Leistung kommt er von 0 auf 100 km/h in nur 3,2 Sekunden. So ist der Fahrspaß garantiert.

Am Supercharger lädt der Tesla mit 250 kW in der Spitze und braucht so gerade einmal eine halbe Stunde, um auf 80% Akkustand zu gelangen.

Das Tesla Model S Long Range muss sich also keinesfalls hinter dem Mercedes EQS verstecken. Doch auch hier gilt: Das Auto ist mit einem Listenpreis von 137.990 € für nur wenige erschwinglich - und kommt, wie der Mercedes, auch nicht für die Elektroauto Förderung des Staates infrage.

Mit knapp 18 kWh auf 100 km ist man im Tesla Modell allerdings deutlich sparsamer unterwegs als im Mercedes EQS.

BMW iX

Recht neu auf dem Elektroauto-Markt ist der BMW iX, der sich aber auch direkt einen Platz im oberen Rang der Reichweiten-Sieger sichern konnte: Ganze 631 km Reichweite soll der SUV in der Version xDrive50 schaffen. 

Zusätzlich bietet er 523 PS Leistung, mit denen er 4,6 Sekunden benötigt, um aus dem Stand auf 100 km/h zu beschleunigen.

Mit einer Ladeleistung von 195 kW liegt der BMW iX in der Ladegeschwindigkeit etwas hinter Tesla und Mercedes zurück. So benötigt er etwa 10 Minuten länger als Mercedes EQS und Tesla Model S, um 80% Ladekapazität zu erreichen.

Mit rund 21 kWh/100 km Verbrauch ist der BMW nur ganz minimal sparsamer unterwegs als der Mercedes EQS. Und auch beim Preis wird nicht gespart: Der BMW iX xDrive50 ist mit einem Listenpreis von 100.100 Euro angegeben.

Hyundai Ioniq 6

Im Gegensatz zum Hyundai Ioniq 5 wurde beim Sechser-Modell der Fokus auf Aerodynamik gesetzt. Auch, wenn sich viele über die Optik streiten, lässt sich der Vorteil dieser Bauweise für den Verbrauch und das damit verbundene Reichweitenplus nicht bestreiten: Lediglich 15,1 kWh auf 100 Kilometern soll der Ioniq 6 verbrauchen - und damit auch 614 Kilometer pro Akkuladung schaffen.

Mit 350 kWh Ladeleistung gehört der Ioniq 6 zur Spitzenklasse in der Ladegeschwindigkeit - und kommt so in nur 18 min. auf 80% Akkuladung. Klar, dass er lediglich 15 min. braucht, um fast 350 km Reichweite laden zu können. 

Mit 325 PS erreicht der Hyundai Ioniq 6 die 100 Kilometer pro Stunde aus dem Stand in 5,1 Sekunden. Das ist zwar nicht ganz so spritzig, wie die oben genannten Modelle, aber sportlich fahren kann man mit diesem Modell dennoch. 

Mit einem Listenpreis von 64.200 Euro ist der Ioniq 6 außerdem deutlich erschwinglicher als die Spitzenmodelle Mercedes EQS, Tesla Model S oder BMW iX.
Besonders begeistert uns die Fähigkeit des Ioniq 6 zum bidirektionalen Laden. So lässt sich Energie aus dem Akku wieder in das Stromnetz zurückspeisen und das Auto erfüllt so die Voraussetzung, als mobiler Stromspeicher zu fungieren - absolut zukunftssicher. 

Deutlich wird: Vor allem die E-Autos in der Ober- oder oberen Mittelklasse wissen mit hohen Reichweiten zu glänzen. Natürlich kann sich nicht jeder ein Auto in diesen Preissegmenten leisten. Es gibt auch deutlich preiswertere Elektro-Autos, die trotz geringerer Reichweiten oder Ladeleistungen absolut alltagstauglich sind.

Im ADAC E-Auto-Test konnten bei den (unteren) Mittelklasse-Elektroautos vor allem die folgenden Modelle überzeugen:

Kia Nitro EV Inspiration: 

  • WLTP-Reichweite: 460 km 
  • Verbrauch: 15,7 kWh/100 km, 
  • Leistung: 204 PS, 
  • Listenpreis: 43.190 € 

Mercedes EQA 250 Electric Art: 

  • WLTP-Reichweite: 400 km
  • Verbrauch: 17,8 kWh/100 km, 
  • Leistung: 190 PS, 
  • Listenpreis: 48.481 € 

VW ID.3 Pro Performance: 

  • WLTP-Reichweite: 426 km
  • Verbrauch: 16,1 kWh/100 km, 
  • Leistung: 204 PS, 
  • Listenpreis: 48.735 € 

Im Bereich der Kleinwagen bekamen folgende 3 Modelle die besten Noten:

Kia e-Soul Spirit: 

  • WLTP-Reichweite: 457 km
  • Verbrauch: 15,7 kWh/100km, 
  • Leistung: 204 PS, 
  • Listenpreis: 43.190 €

Opel Corsa-e: 

  • WLTP-Reichweite: 353 km
  • Verbrauch: 15,8 kWh/100km, 
  • Leistung 136 PS, 
  • Listenpreis: 33.895 € 

Hyundai Kona Elektro Trend: 

  • WLTP-Reichweite: 484 km
  • Verbrauch: 14,7 kWh/100 km, 
  • Leistung: 204 PS, 
  • Listenpreis: 45.700 €

Reichweitenangst - ist sie begründet?

Die kurze Antwort? Nein.

Viele nennen “zu geringe Reichweiten” nach wie vor als einen der Hauptgründe gegen den Kauf eines Elektroautos. Studien belegen, dass pro Auto am Tag 30-40 Kilometer zurückgelegt werden. Wie wir weiter oben im Artikel gesehen haben, schaffen die meisten Elektroautos mittlerweile eine Reichweite von mindestens 300 Kilometern - somit kämen die meisten bis zu 10 Tage mit einer Batterieladung aus. 

Und selbst für längere Urlaubsfahrten mit dem Auto sind Elektroautos durchaus geeignet. Die Ladeinfrastruktur ist mittlerweile so dicht, dass man nahezu überall eine Ladestation findet.
Mit der elvah App beispielsweise haben Nutzer:innen Zugriff auf über 250.000 Ladestationen - in 40 Ländern. In Deutschland kannst du mit einer Abdeckung von 95% aller Ladepunkte durch die elvah App rechnen. 

Natürlich müssen die Ladepunkte, gerade auf Langstrecken und in ungewohnten Umgebungen, auch verlässlich sein. Und frei - denn man möchte ja so schnell wie möglich am Urlaubsort ankommen. Wir haben ausgewertet, dass 8-10% aller Ladestationen nicht richtig funktionieren. Heißt: Potenziell weist jede 10. Ladung eine Störung auf - das ist unbefriedigend und kann die Reichweitenangst unterstützen, wenn du mit leerem Akku vor einer gestörten Ladesäule steht und nicht weißt, wo du dein Auto aufladen kannst.

Aus diesem Grund haben wir den elvah Score ins Leben gerufen. Dieser zeigt dir auf Basis von Echtzeitdaten und Nutzer:innen-Feedback an, wie zuverlässig und erreichbar die entsprechende Ladestation ist und ob sie frei ist. Diese Ladepunkte empfehlen wir dir mit dem elvah Diamanten in der App. Und auch hier haben wir ausgewertet: Wenn du an Ladepunkten mit dem elvah Diamanten lädst, reduzierst du Störungen um ganze 70 %. 

elvah hilft dir also dabei, das Laden deines Autos komfortabel und sicher zu gestalten - und so auch Reichweitenängste zu minimieren. Eine Umfrage des BDEW zeigte auch: Die größte Sorge aktueller Elektroautofahrer:innen vor dem Kauf galt mit 73% der Reichweite. Nach dem Kauf sank die Reichweitenangst auf 1%.

Man sieht also: Reichweitenangst ist in der Realität unbegründet. Die meisten Elektroauto-Fahrer:innen werden dies bestätigen können. 

Ladedauer von E-Autos - so schnell kannst du weiterfahren

Die Ladedauer deines E-Autos ist natürlich auch eine wichtige Kenngröße - insbesondere, wenn du viel unterwegs und/oder auf Langstrecken lädst. Wie du weiter oben im Artikel gelesen hast, kann die Ladedauer der E-Autos zum Teil stark voneinander abweichen. 

Bei vielen Modellen geht es jedoch recht schnell und du erreichst 80% deines Akkustands innerhalb von einer halben Stunde. Das reicht meistens, um wieder eine längere Strecke zu fahren. Einige Autos schaffen an DC-Ladestationen sogar 300 km in 15 Minuten zu laden - und nach 300 km ist eine erneute Pause vielleicht auch keine schlechte Idee. 

Warum 80%? Bei allen E-Autos nimmt die Ladegeschwindigkeit bei einem Akkustand von 80% drastisch ab. Dafür zuständig ist das Batteriemanagementsystem (BMS). Dies geschieht zugunsten der Langlebigkeit deines Elektroauto-Akkus. Auch, wenn die Temperatur zu hoch ist, greift das BMS ein und drosselt die Ladegeschwindigkeit.

Was beeinflusst die Ladegeschwindigkeit des Autos?

Zunächst einmal wird die Ladegeschwindigkeit von der Ladesäule selbst beeinflusst. Handelt es sich um eine AC-Ladestation (Normalladen), lädst du mit maximal 11-22 kW. Für eine Vollladung brauchst du dafür schon einige Stunden.

Bei DC-Ladestationen kann es auch Unterschiede geben. DC-Ladestationen haben normalerweise eine Leistung von 50-240 kW. Zusätzlich gibt es noch HPC Ladesäulen (High Power Charging), die zwischen 100 und 350 kW bereitstellen. Je nachdem, welche Ladesäule du wählst, lädst du somit schneller oder langsamer. 

Außerdem solltest du darauf achten, ob es sich um eine alleinstehende oder geteilte Ladestation handelt. Teilst du dir beispielsweise eine Ladestation mit einem anderen E-Auto, so fällt die Ladegeschwindigkeit in der Regel geringer aus.

Auch die Umwelt hat eine Bedeutung für die Ladegeschwindigkeit. Batteriezellen sind bei einer Temperatur von 20-25 Grad Celsius am effektivsten. Die Außentemperatur aber auch die Fahrweise erhöhen oder verringern die Temperatur der Batterie, sodass in einigen Fällen das Batteriemanagementsystem eingreift und die Ladegeschwindigkeit drosselt. Einige Fahrzeuge besitzen ein Heiz- oder Kühlsystem zur Regulierung der Batterie. Doch auch hier handelt es sich meist um Fahrzeuge der Oberklasse.

Auch dein E-Auto-Modell und die verbaute Batterie beeinflussen die Ladegeschwindigkeit: Ein Tesla Model 3 mit 250 kW Ladekapazität lädt selbstverständlich schneller als ein Opel Corsa-e mit 50 kW. Je größer die Batterie, desto schneller kann sie in der Regel geladen werden. Doch auch die Qualität des Akkus kann eine Rolle spielen: Meist werden bei höherpreisigen Auto-Modellen auch stärkere Batterien verbaut - allerdings zu einem ungleich höheren Preis.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der State Of Charge (SOC - Ladezustand). Du weißt bereits, dass bis zu 80% des Akkus sehr schnell geladen werden können. Meistens wird für die Ladung der letzten 20% deines Akkus eine ähnliche Zeit benötigt, wie für die ersten 80%. Schau dir gerne einmal die Ladekurven deines (gewünschten) Modells an. Hier siehst du, wie sich die Ladegeschwindigkeiten mit dem SOC verändern können.

Wie lässt sich die Reichweite von Elektroautos erhöhen? 

Es gibt diverse Tipps zur Erhöhung der Reichweite deines Elektroautos. Der wichtigste ist: Konsequent rekuperieren. Durch die Nutzung deiner Bremsenergie durch Rekuperation kannst du 20-30% Reichweite zurückgewinnen - und das einfach nur, durch vorausschauendes Fahren ohne heftige Beschleunigung und hartes Bremsen. Bei vielen Elektroautos kommst du zumindest nahezu zum Stehen, wenn du den Fuß vom Gas nimmst. Das nennt sich auch “One-Pedal-Driving” - du brauchst also nur noch ein Pedal beim Fahren. Die Bremse nutzt du eigentlich nur noch bei der Notbremsung. So gewinnst du aktiv Energie zurück und kannst deine Reichweite erhöhen.

Auch ein optimaler Reifendruck, das Justieren der Innentemperatur (Klimaanlage / Heizung) und das Segeln (Rollenlassen) des Autos unterstützen einen sparsamen Verbrauch und somit die Optimierung deiner Elektroauto-Reichweite. 

Fazit: Die meisten Elektroautos haben für den Alltag bereits eine mehr als ausreichende Reichweite - selbst Autos im Mittelklasse- oder Kleinwagen-Segment müssen sich gegenüber der großen Luxus-Modelle nicht verstecken. Auch für Langstrecken sind sie dank guter Infrastruktur, Schnell-Lademöglichkeiten und passenden Gadgets (wie der elvah App) gut geeignet. Mit einer angepassten Fahrweise lässt sich sogar Energie zurückgewinnen, so die Reichweite erhöhen und den Verbrauch reduzieren. Das spart nicht nur Nerven, sondern auch Geld.

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